Finanzierung des Projekts

Ausgaben:

Um mit dem Projekt zu Beginnen wurde Material (Stoff, Textilgummi, Garn) benötigt. Ferner fielen Kosten für Materialzuschnitte an und es waren eine ganze Reihe begleitende Sachkosten notwendig.

Zum Begleichen der zu erwartenden Kosten wurde ein Konto bei der örtlichen Sparkasse eingerichtet und mit einem privaten Darlehn von zunächst 15.000 € zur Verfügung gestellt. Zu diesem Zeitpunkt konnte nicht abgesehen werden, ob dieser Betrag über freie Spenden und Spenden für gefertigte Masken wieder „erwirtschaftet“ werden könnte. Erschwerend kam hinzu, dass das Material nach Bestellung und vor Lieferung bezahlt werden musste.

Weil wir mit dem Beginn der „Produktion“ keine Zeit verlieren wollten und jeder Tag ohne Schutzkleidung für die Mitarbeiter in den Krankenhäuser, Seniorenheimen, häuslicher Krankenpflege usw. ein verlorener Tag war, hat der Ideengeber, Initiator und „pragmatischer Antreiber“ Udo Stenger aus seinen privaten Finanzmitteln insgesamt 17.500 € bereitgestellt und bundesweit Material eingekauft und während der Maßnahme mit dem Orga-Team nachgekauft. Dies war mit größten Anstrengungen verbunden, da der Markt hinsichtlich Textilgummi und Nähgarn leer gefegt war. Es war für alle Beteiligten immer wieder eine große Freude zu sehen, dass es zu keiner Zeit zu „Produktionsverzögerungen“ aufgrund von fehlendem Material gekommen ist. Augenmaß und die notwendige Vorausschau zeichneten das Orga-Team des Projektes stets aus.

Die Gesamtkosten des Projektes beliefen sich auf ca. 28.000 €. Die genaue Abrechnung kann erst im September 2020 vorgenommen werden, weil derzeit noch geringe Kosten für Nähmaschinen Reparaturen etc. anfallen.

Einnahmen:

Wir erhielten von den Seniorenheimen, dem Roten Kreuz, der evangelischen Kirche, insbesondere für ihre Kindergärten in den Landkreisen Peine, Hildesheim und Hameln, den häuslichen Krankenpflege Unternehmen, Feuerwehren und zahlreichen weiteren sozial aktiven Unternehmen in Coppenbrügge, Salzhemmendorf und weiteren Städte und Gemeinden in unserem und benachbarten Landkreisen Spenden in Höhe von rd. 25.000 €

Darüber hinaus haben wir ab dem 09. April 2020 in den Apotheken in den Flecken Coppenbrügge und Salzhemmendorf von der Initiative genähte Mund-und Nasenabdeckungen gegen eine Spende abgegeben. Siehe beiliegende Umschläge- Hier sind Spenden eingegangen von insgesamt rd. 10.000 €

Ferner konnten auch Firmen mit intensiven Kundenkontakten, insbesondere Lebensmittelmärkte, Bäckereien, als auch Handwerksbetriebe und Firmen wie Citipost, Wini Büromöbel, Fa. Renner, Hameln usw. mit Masken versorgt werden. Hier sind Spenden eingegangen von insgesamt rd. 8.000 €

Hinzu kamen Spenden von der Bank und der Sparkasse, aus der Bevölkerung und von Firmen die unsere Initiative unterstützen wollten von rd. 5.000 €

Zusammenfassung:

Es ist uns gelungen die örtlichen soziale Einrichtungen und die Bevölkerung in unseren Dörfern und Gemeinden Coppenbrügge und Salzhemmendorf im Rahmen von Corona 2020 in einer außerordentlichen Notsituation mit den notwendigen Mund-und Nasenbedeckungen zu versorgen.

An unsere örtlichen Vereine, die sich in finanziellen Nöten durch die über 12 Wochen anhaltende Pandemie befinden, können wir in kürze aus dem Überschuss der Spenden, nach Abzug der Material und Sachkosten aus der Maskenfertigung

                                   insgesamt rd. 20.000 Euro

weitergeben, damit diese besser durch die Krise kommen können.

Die Beträge werden an die Vereine in einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung mit allen am Projekt Beteiligten im September 2020 von Udo Stenger und Bürgermeister Hans Ulrich Peschka, Coppenbrügge überreicht.

Schauen Sie auf unsere Internetseite:

www.hilfe-zur-selbsthilfe-weserbergland.de

um einen persönlichen Eindruck über unser Projekt zu bekommen.

Salzhemmendorf, 05.07.2020

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