Wichtige Hinweise

Handhabung von Mund-Nase-Bedeckungen

In einer Publikation vom 3. April 2020 gibt das Niedersächsische Landesgesundheitsamt die folgenden Hinweise.

Auszug aus der Publikation:

Hinweise zur SARS-CoV-2-Diagnostik bei Häufungen in Pflegeheimen und Heimen für Menschen mit Behinderungen und zur konsequenten Einhaltung von Hygienemaßnahmen zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner

Stand: 03.04.2020

Allgemeine Maßnahmen: Konsequente Einhaltung von Hygienemaßnahmen zum Schutz der Bewohner in Pflegeheimen, Heimen für Menschen mit Behinderungen und ähnlichen Wohnformen.

Bewohner in Heimen gehören zum Personenkreis, der durch den Eintrag des Coronavirus von außen besonders gefährdet werden kann. Um Übertragungen zu unterbinden, ist das konsequente Einhalten der Hygienemaßnahmen (siehe RKI-Empfehlung Infektionsprävention bei übertragbaren Krankheiten) von entscheidender Bedeutung – insbesondere das Abstandhalten.

Deshalb sollte ausnahmslos dafür Sorge getragen werden, dass die Streuung von Tröpfchen durch Personal und externe Dienstleister (z.B. Hausärzte, Physiotherapeuten etc.) unterbunden wird, indem all jene, die einen Abstand sowohl zum Bewohner als auch zu anderen Mitarbeitern von mindestens 1,5 bis 2 Meter nicht einhalten können, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Bei Ressourcenknappheit ist für diesen Zweck (Fremdschutz / Schutz des Gegenübers) auch eine selbstgenähte, mehrlagige Mund-Nasen-Bedeckung sinnvoll.

Es ist darauf zu achten, dass Mund und Nase komplett bedeckt sind und dass der Schutz nach der Benutzung entweder luftdicht entsorgt oder desinfiziert bzw. bei mindestens 60 °C gereinigt wird.

Das Anlegen sollte mit desinfizierten Händen erfolgen, damit es nicht zu einer Kontamination der Masken-Innenseite kommt. Während des Tragens sollte die Schutzmaske nicht mit den Händen berührt werden. Berührungen im Gesicht (z.B. beim Abnehmen einer Maske) sollten nur nach vorheriger Händedesinfektion erfolgen.

Das gesamte Dokument können Sie hier herunterladen:

Kommentare sind geschlossen.